Infos zur Afrikanischen Schweinepest (ASP)

Sehr geehrte Damen und Herren,

sicherlich haben Sie aus den Medien mitbekommen, dass die Afrikanische Schweinepest (ASP) nicht mehr weit von Bayern entfernt ist. Das Friedrich-Löffler-Institut stuft das Risiko der Einschleppung als hoch ein. Ein Auftreten der ASP in Deutschland hätte fatale wirtschaftliche Folgen. Aufgrund der verschiedensten Übertragungs- und Ausbreitungswege sind nicht nur schweinehaltende Betriebe von möglichen Maßnahmen zum Schutz vor der ASP betroffen.

Deshalb ist es wichtig, gemeinsam alle Anstrengungen zu unternehmen, um eine Einschleppung möglichst zu vermeiden.

Sie fragen sich jetzt, warum wir Sie informieren, obwohl Sie kein Schweinehalter sind? Die Gefahr der Verschleppung des ASP-Virus über Speiseabfälle ist immens hoch. Sehr oft bringen die Saisonkräfte aus Ihren Heimatländern eventuell infizierte Lebensmittel mit. Schon ein unachtsam weggeworfenes Wurstbrot kann ausreichen, um die Seuche einzuschleppen. Speiseabfälle müssen deshalb über die schwarze Tonne entsorgt werden, damit Wildtiere keine infizierten Fleisch– oder Wurstreste aufnehmen und verschleppen können. Das bedeutet, auch in Ihrem Betrieb sind Hygienemaßnahmen einzuhalten.

Um Ihre ausländischen Mitarbeiter über die Gefahren der Verschleppung zu informieren, finden Sie unten Merkblätter in verschiedenen Sprachen, die Sie bitte an Ihre Saisonkräfte verteilen.

Für weitere Informationen oder bei Rückfragen stehen Ihnen die Mitarbeiter des Landratsamtes Kitzingen gerne unter der Tel. (09321) 928-3403 zur Verfügung.

 

Informationsblätter für Saisonkräfte in verschiedenen Sprachen zum download

deutsch: Merkblatt für Saisonkräfte

bulgarisch: Listovka za sezonnite sili

polnisch: Ulotka dotycząca sił sezonowych

rumänisch: Prospect pentru forțele sezoniere

russisch: Listovka dlya sezonnykh sil

ungarisch: Szezonális erők tájékoztató füzet